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Partnerschaftsverein zu Gast in Liancourt

(Mainburg/Liancourt, sh)

 

 

Der Partnerschaftsverein Mainburg besuchte am Pfingstwochenende seine französische Partnerstadt Liancourt in der Region Picardie. Alle zwei Jahre findet in der Regel der Besuch in Frankreich statt. In diesem Jahr absolvierte die buntgemischte Reisegruppe aus Mainburg ein Ausflugsprogramm, das von einem Besuch in Paris bis hin zu Compiègne reichte.

Am 22. Mai spätabends machten sich die 35 Teilnehmer im Stanglmeier Reisebus auf nach Frankreich. Von Mainburg aus steuerte man zunächst direkt die Landeshauptstadt Paris an. Im Rahmen des dortigen Halbtagesaufenthalts wurden u. a. das „Centre Pompidou“ sowie die Glaspyramide im Innenhof des Louvre Museums besichtigt. Bei der anschließenden Bootsfahrt auf der Seine schwelgte man im Pariser Flair und bekam eine Vielzahl von stadtprägenden Monumenten, darunter natürlich den Eiffelturm, zu sehen. Gegen Spätnachmittag ging es dann nach Liancourt, einer Kleinstadt im „Département de L'Oise“, welche rund 60 km nördlich von Paris liegt. In Liancourt wurden die deutschen Gäste sehr herzlich von ihren französischen Gastgebern empfangen. Neu dieses Jahr war, dass nicht nur Mitglieder des Partnerschaftsvereins sondern auch Schüler des Gabelsberger Gymnasiums sowie der Realschule Mainburg an der Fahrt teilnahmen.

 

 

 


Dadurch konnten die Jugendlichen für drei Tage in den Alltag ihrer französischen Gastfamilien eintauchen und nebenbei noch ihre Französischkenntnisse verbessern, Land und Leute kennenlernen und Freundschaften schließen. Der Sonntag stand zunächst ganz im Zeichen des Fußballs. Am Ende des Freundschaftsspiels gegen den FC Liancourt konnte sich die deutsche Schülermannschaft über einen gelungenen 6:3 Sieg freuen und bekam nach den Grußworten des Bürgermeisters Roger Menn einen Pokal überreicht. Am Nachmittag fuhr man gemeinsam zum „Mémorial de Royallieu“, einem ehemaligen Konzentrationslager in Compiègne. Die Lichtung bei Rethondes Wald von Compiègne war das letzte Reiseziel, welches man ansteuerte. Hier wurden die Waffenstillstandserklärungen zur Beendigung der beiden Weltkriege unterzeichnet. Die beeindruckende und abgelegene Gedenkstätte gilt heute als Symbol für Frieden und Freiheit. Nach diesen drei eindrucksvollen Tagen ging es am Montag wieder in Richtung Heimat.
 

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