Letztmalige Fristverlängerung für Rekultivierung - Genehmigung einer mobilen Brecheranlage

Letztmalige Fristverlängerung für Rekultivierung - Genehmigung einer mobilen Brecheranlage

Hemhausen

Hemhausen, 19.01.2018 (sia).

Foto: Archiv

Zum wiederholten Male ging im Markt Au ein Antrag der Firma Kollmannsberger auf Fristverlängerung der Wiederverfüllung und Rekultivierung der Kiesgrube bei Hemhausen ein. Desweiteren stellte die Firma einen Antrag auf Errichtung und Betrieb einer Brecheranlage mit Bauschuttlagerung. Beide Anträge wurden zwar genehmigt, sorgten aber bei den Marktgemeinderäten für reichlich Unmut.


Der Kiesabbau in Hemhausen ist abgeschlossen. Allerdings mit der Rekultivierung und Wiederverfüllung ist die Firma in Verzug, da nicht genug Verfüllmaterial vorhanden ist. Deshalb wurde jetzt erneut ein Antrag auf Verlängerung gestellt. Das Problem ist aber nicht nur die verzögerte Wiederverfüllung, sondern die stark verschmutzten Straßen an der Kiesgrube. Viele Bürger und Anwohner haben sich deshalb schon im Rathaus beschwert, aber dadurch, dass es sich hier um eine Kreisstraße handelt, ist ausschließlich das Landratsamt Freising zuständig. „So geht man nicht um mit öffentlichen Straßen, wir müssen uns immer über Sachen aufregen, die uns eigentlich gar nichts angehen, ärgerte sich Bürgermeister Karl Ecker. „Das ist ein Fall, der uns immer wieder beschäftigt, mindestens schon 30 Mal, wir hatten schon etliche Ortseinsichten, aber es hat sich nichts geändert“. Die Marktgemeinderäte einigten sich gezwungenermaßen auf eine letztmalige Genehmigung des Antrages mit einer Gegenstimme von Klaus Stuhlreiter. Er war über dieses Thema so aufgebracht, dass er gar nicht mehr zustimmen wollte, auch nicht ein letztes Mal.
Ein weiterer Antrag der Firma Kollmannsberger war die Errichtung und der Betrieb einer mobilen Recyclinganlage mit Bauschuttlagerung an 20 Arbeitstagen im Jahr von Montag bis Freitag in der Zeit von 7.00 Uhr bis 18.00 Uhr, befristet bis 31.12.2018.Gebrochen wird unbelasteter Beton aus Abbrüchen aus dem Raum Freising und München. Der Antrag war dann mit zwei Gegenstimmen schnell vom Tisch, weil sich keiner der Räte mehr über die Anlage aufregen wollte.
 

 

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