Musik kennt keine Grenzen

Musik kennt keine Grenzen

Geisenfeld

Geisenfeld, 17.07.2016 (sh).

 

Wow, was für ein tolles Konzert! Vor sehr zahlreichem Publikum und in der voll besetzten Aula der Volksschule Geisenfeld trat vergangenen Freitag die Chorgruppe "Maggies Moderne" unter der Leitung von Margit Mooser auf. Musikalisch unterstützt wurde sie dabei von der Stadtkapelle Geisenfeld unter der Leitung von Maximilian Jokel und so ergab sich ein äußerst imposanter Klangkörper, der unter die Haut ging.


„Musik kennt keine Grenzen“ lautete das übergreifende Motto dieses musikalischen Freitagabend, der wie gewohnt vom Sängerverein Geisenfeld veranstaltet und organisiert wurde. Das Motto hätte passender nicht sein können. Aufgrund mancher Ereignisse ist es in der heutigen Zeit Mode geworden, gewisse Grenzen zu errichten. Doch Gott sei Dank kennt Musik diese Grenzen nicht.

Als symbolische Geste wurde vor Konzertbeginn die „Absperrungskette“, die bis dato die Sänger vom Publikum trennte, entfernt. Ab dem Zeitpunkt wurde frohen Mutes und freien Geistes prächtig musiziert. Es dauerte auch nicht lange, und der Funke der Musikalität sprang schnell über. Schon nach dem allerersten Lied war klar, dass der Abend äußerst vielversprechend zu werden schien.

 


In der ersten Hälfte des Konzerts erklangen zahlreiche Lieder aus dem afrikanischen Raum. „Jambo Bwana“, „Thula mtwana wami“ oder „Si ya hamba“ lauteten da einige Stücke, welche von dem Ensemble perfekt aus Swahili, der Landesprache Kenias, vorgetragen wurden. Grundsätzlich stehen afrikanische Lieder ja für Optimismus und Lebensfreude. Genau das strahlten die Lieder aus.

Diese Lebensfreude erfasste dementsprechend schnell die Zuhörerschaft, die man hie und da fröhlich summend oder schunkelnd auf ihren Stühlen fand. Und wer kennt sie nicht – die Melodien aus dem Disney-Klassiker „Der König der Löwen“. Alle Fans dieses weltberühmten Erfolgsfilmes kamen im Medley des „Lion King Soundtrack“ voll auf ihre Kosten. „Can you feel the love tonight“, „The circle of life“ weckten bei vielen Erinnerungen an die Kindheit.

Doch spätestens von dem Gute-Laune-Song „Hakuna Matata“, was so viel heißt wie „Keine Sorgen“, wurde wirklich jeder angesteckt.

 

 

Nach der Pause folgten dann Stücke wie „Hallo, wie geht es Robert?“, „Java Jive“, „Baby Elephant Walk“, „Ding-a-Dong“, „I can see clearly now“, „Out of Africa“ und einige mehr. Mit altbewährter Perfektion und ganz viel Herzblut vermittelten Sängerinnen und Sänger das afrikanische Lebensgefühl, das in vielen der Liedern zu spüren war.

Es ist schon bemerkenswert, dass ein Chor aus Sängerinnen und Sängern rein aus Freude und Spaß am Singen jedes Jahr ein derartig beachtliches Konzert aufführt. Das liegt sicherlich an dem Elan und der Leidenschaft von Chorleiterin Margit Mooser, die ihre „Zöglinge“ einmal wöchentlich bei den Proben kräftig anheizt.

Nicht minder bemerkenswert war auch die Leistung der Stadtkappelle, die insgesamt eine große Bereicherung für den Abend darstellte. Der Zuhörer hatte an dem Abend fast das Gefühl, er befände sich in einem Musical. Gebührender und nicht enden wollender Beifall kürte schließlich die grandiosen Beiträge.

 

 

 

 

 

 

 

 

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