Elektrosmog – heute ein nicht zu unterschätzendes Problem?

Elektrosmog – heute ein nicht zu unterschätzendes Problem?

Geisenfeld

Geisenfeld, 10.08.2012 (hr).

Man spürt ihn nicht, dennoch aber ist er ein ständiger Begleiter unseres alltäglichen Lebens geworden. Elektrosmog eine Nebenwirkung der technologischen Entwicklung heute. Mobilfunk, Wlan, Stromnetze, sie alle erzeugen sog. elektromagnetische Wellen und wirken sich so auch zum Teil negativ auf unseren Körper aus.

Aber ist es wirklich so, dass sich diese Wellen negativ auf den menschlichen Körper auswirken? Hier gehen die Meinungen durchaus noch auseinander, wie Hans-Albert Dralle ausführte. „Während seitens der Wissenschaft es durchaus schon Belege dieser negativen Auswirkungen gibt, ist man in der Politik noch etwas zögerlich“, so Hans Albert Dralle, der ein konkretes Mobilfunkgesetz vermisst.

Seit über zehn Jahren beschäftigt und engagiert er sich in diesem Rahmen. „Ob man heute will oder nicht, dem Elektrosmog ist man immer ausgesetzt. Denn nicht nur Handys und Computer, ob zu Hause oder am Arbeitsplatz, erzeugen elektromagnetische Strahlung, sondern eben auch die Stromleitungen“, so Dralle weiter. Oft auch bleibt das eigene Schlafzimmer nicht verschont.

Haben nun aber diese Wellen und Schwingungen eine direkte Auswirkung auf den menschlichen Körper? Viele sind hier derzeit noch skeptisch, doch wie Waltraud Maria Braun erläuterte, kann diese durchaus krankmachen. „Hier sprechen wir von Schlafstörungen, über Burnout, bis hin zum schlimmsten Fall – einem Gehirntumor.“ Rund 45% leiden heute schon an Schlafstörungen. Natürlich muss Elektrosmog nicht die alleinige Ursache sein, doch spielt er in vielen Fällen eine entscheidende Rolle, erklärt die Heilpraktikerin. „Aus diesen heraus kann sich dann auch ein Burnout entwickeln, da durch unzureichende Nachtruhe der Körper nicht ausreichend regenerieren kann.“

Nicht nur die WHO hat in diesem Zuge schon vor den schädlichen Wirkungen der elektromagnetischen Strahlung gewarnt, auch österreichische Ärztekammer hat hier bereits reagiert und anerkannt, dass Elektrosmog krank machen kann.

So stellt sich die Frage, wie man mit diesem umgehen sollte? „Das Rad der Zeit“, so Hans Albert Dralle, „wird man kaum zurückdrehen können.“ Und so ist auch weiter damit zu rechnen, dass die Strahlenbelastung in unserem täglichen Umfeld weiter steigen wird. Nicht nur zuletzt durch die Milliarden von Handys, die derzeit weltweit in Umlauf sind, sondern auch durch den immer weiter steigenden Informationsbedarf, wird sich diese Belastung in den kommenden Jahren weiter erhöhen.

Man wird dieser Strahlung also künftig verstärkt ausgesetzt sein. „Wir von life-basics können in Zusammenarbeit mit der bayrischen Firma Memon zumindest im häuslichen Bereich eine Lösung bieten, die Strahlenbelastung zu minimieren und dem Körper den entsprechenden Raum zur Regeneration zu geben.

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Kommentare
14.08.2012 23:22:28 von Spatenpauli
Geschäftsmodell Angst

Sich vor Elektrosmog zu schützen ist ungefähr so sinnvoll, sich eine Pickelhaube zu kaufen, weil einem ja nachweislich im Freien ein Meteorit auf den Kopf fallen könnte. Elektrosmog tut niemandem etwas, mit künstlich geschürter Angst vor Elektrosmog lässt sich aber viel wertloser Schnickschnack verkaufen. Informieren Sie sich! Aber nicht irgendwo, Bauernfänger gibt es an jeder Ecke, sonder auf seriösen Seiten, etwa beim Bundesamt für Strahlenschutz.

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