Maggies Moderne: mit Schwung ins Wochenende

Maggies Moderne:  mit Schwung ins Wochenende

Geisenfeld

Geisenfeld, 14.07.2017 (wk).

Unter dem Obertitel „Musical & mehr“ hatte der Sängerverein zu einem Konzert mit dem Chor „Maggies Moderne“ und der Stadtkapelle in die Aula der Volksschule eingeladen. Diese Konzertkombination hat schon Tradition und ist ein musikalisches, sommerliches Highlight für Chor und Kapelle. Bei der gut besuchten Veranstaltung lag der Bereich „Musical“ bei der Stadtkapelle, das „mehr“ wurde vom Chor geliefert.

 
Und der gemischte Chor lieferte flotte Weisen, zum Teil alte Hits und Melodien, die teilweise mit Texten der Chorleiterin Margit Mooser versehen wurden, die die Sängerinnen und Sänger mit Drive dann auch vortrugen. Chor und Stadtkapelle hatten sich bei ihrer festlichen Kleidung gut abgestimmt. Die gute Abstimmung zeigte auch das Programm und die perfekte Harmonie im Chor sowie im einheitlichen Klangkörper der Stadtkapelle, so dass das ganze Konzert profihaft gespielt wurde – der kräftige Applaus nach den einzelne Stücken sowie zum Schluss zeigte deutlich, wie sehr das Publikum begeistert von diesem Konzert war.


Mit dem Begrüßungslied (Text Margit Mooser) startete Maggies Moderne und es folgten „Baby just cares for me“ sowie „To be or not to be“ und die Stadtkapelle spielte die Titelmelodie aus „Jesus Christ Superstar“ von Andrew Lloyd Webber. Dann bekamen „Maggies Mädels“ ihre Chance mit „Wake me, shake me“ und „He is always close to you“. Dabei sind diese Mädels kein eigener Chor, sondern eine kleine Gruppe aus dem Chor für einige besondere Lieder, für die sie sich auch leicht verkleideten. Obwohl die Stadtkapelle in der Regel musiziert, hatten sie auch ein Gesangsstück dabei, denn Malika Peters sang mit Begleitung der Stadtkapelle aus dem Musical Elisabeth „Ich gehör´nur mir“. Das Publikum war von der Stimme der jungen Dame begeistert und spendete kräftigen Applaus. Maggies Moderne folgte anschließend mit dem George Gershwin-Song „Somebodey loves me“ in dem die Geschichte eines Stars erzählt wird, doch dann kam die Einlage mit deutschem Text, wiederum von Margit Mooser, in dem der Starkult kräftig auf die Schippe genommen wurde und einige Sängerinnen durch die Aula stolzierten und Starallüren imitierten. Die Pause wurde mit einem „Daydream lullaby“ eingeläutet, einem Lied mit völlig sinnfreiem Text, aber gut geeignet zum Mitsingen und Mitklatschen.

 
Nach der Pause schien das Erschrecken groß zu sein, denn Maggie hatte ihre Noten nicht mehr worauf sich im Chor gleich mit Sprechgesang die Herren und Damen gegenseitige Vorwürfe machten, wer denn die Noten genommen haben könnte. Das war natürlich alles nur gespielt und wurde mit rhythmischem Klatschen auf den Körpern begleitet, sozusagen „Body Percussion“, eine gut gemachte, lustige Abwechslung. Ähnlich ging es weiter mit „Sing, sing, sing“, bei auch hier die Körper als Percussion Instrument eingesetzt wurden. Die Stadtkapelle zeigte dann bei einem Medley aus „Phantom der Oper“ welche Extraklasse sie besitzt – ein absoluter Höhepunkt des Abends – Dirigent Maximilian Jokel hatte seine Musiker voll im Griff und das Publikum dankte mit donnerndem Applaus. Auch sehr gut der Song „Memory“ aus Cats von Maggies Moderne und danach wieder Maggies Mädels und Texten von Margit Mooser: „Träume sind Schäume“ bei der sich Familienfrauen im Schlaf die schönsten Dinge erträumen, um dann am Folgetag wieder frisch gestärkt an die Arbeit zu gehen; ähnlich „Wir Frauen um die 50 Jahr“, bei dem sich die Frauen in ihre Zeit mit 25 zurückversetzen, um nachher festzustellen, dass sie doch immer älter werden (nämlich „40“). Mit „Girls, Girls, Girls“ und dem alten Schlager „Aber Dich gibt´s nur einmal für mich“ wurde das Thema abgerundet.

 
Der Abend endete mit „Adieu, auf Wiederseh´n“ noch nicht ganz, denn Chor und Kapelle wurden mit lang anhaltendem Beifall zu Zugaben gedrängt, die sie dann natürlich auch gaben. Bürgermeister Christian Staudter dankte Chor und Kapelle mit Blumen für Margit Mooser und einem Sekt für den Dirigenten.

 


 

Diesen Artikel...

Kommentare
Für diesen Beitrag sind noch keine Kommentare vorhanden.
Der Geisenfelder