Neujahrskonzert Pfaffenhofen 2016

Neujahrskonzert Pfaffenhofen 2016

Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 03.01.2016 (mh).

Neujahrskonzert Pfaffenhofen 2016


Eine mehr als volle Stadtpfarrkirche in Pfaffenhofen, ein bestens eingestimmter Kammerchor „A-cappella-nova“, das Kammerorchester St. Johannes, das Peter Wittrich-xtett und SolistInnen von Weltrang, Kirchenmusiker Max Penger hat geliefert.


Das Neujahrskonzert in St. Johannes Baptist hat eine siebzehnjähre Tradition, zur Jahrtausendwende fand dieses fulminante und hochkarätige Konzertereignis zum ersten Mal statt. Gesponsert vom Landkreis Pfaffenhofen und der Sparkasse Pfaffenhofen wird das neue Jahr erst einmal mit einem Stück hoffnungsvoller Kultur der musikalischen Art begrüßt.


Mit dem „Gloria“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, aus „Sechs Sprünge zur Lithurgie“ op.79: „Am Weihnachtstage“ und eine "Litanei" von W. A. Mozart, hat Maximilian Penger, in der Reihe der MEMO Konzertreihe, wieder etwas Ungewöhnliches und selten gehörtes, zur Aufführung gebracht. Als Besonderheit sang der Tenor Andreas Stauber in der Programmmitte die sechs "Weihnachtslieder" opus 8 von Peter Cornelius. Der in Pfaffenhofen lebende Komponist Peter Wittrich hatte die ursprüngliche Klavierbegleitung für das "Peter-Wittrich-Sextett" eingerichtet, die Zuhörer genossen hier ein besonderes "Musikschmankerl", wie es in der Ankündigung hieß.


Mitwirkende SolistInnen waren: Idunnu Münch, Sopran 1; Doris Brummer, Sopran 2; Carolin Cervino, Alt; Andreas Stauber, Tenor; Nikolai Ardey, Bass; Henrik Brödenfeld, Bass 2. Penger ist es wieder einmal gelungen die besten Stimmen zu dem Kammerchor „A-cappella-nova“ zu addieren. Langjährige Freundschaften, gut gepflegte Kontakte, gemischt mit ansteckender Begeisterung, der Erfinder der Pfaffenhofener Kirchenkonzerte kann aus dem Vollen schöpfen.
Die Zusammenarbeit mit Prof. Peter Wittrich, der mittlerweile in Pfaffenhofen sesshaft geworden ist, fügt, mit dem Peter Wittrich Xtett, noch einmal, eine einzigartige Variante, hinzu. Speziell arrangierte Stücke der Musikgeschichte mit ganz eigener Art sie zu spielen, gibt es eben, dann nur hier zu hören.


Stehende Ovationen nach der Aufführung zeigten, dass Max Penger mit seiner Mischung, wieder einmal alles richtig gemacht hatte. Landrat, Bürgermeister und die Honoratioren der Stadt hatten im Beisein der Musiker, im Anschluss, beim Sektempfang im Rentamt, noch viel Gesprächsstoff.
 

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