Lesebühne mit Alexander Bálly

Lesebühne mit Alexander Bálly

Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 22.03.2015 (mh).

Lesebühne mit Alexander Bálly


Der Tote hängt nicht mehr am Maibaum, soviel sei schon mal verraten. Die erlesene Bierwirtschaft Alte Eiche in der Ingolstädterstraße, gegenüber von Polizei und Gericht, war Schauplatz für die erste Vorstellung von Alexander Bálly´s neuem Heimatkrimi "Der Tote am Kirchturm".


Das Duo „Freundschaftsmuse“ unter der Leitung von Irmi Grünwald von den Holledauer Tanzbod’nfegern hat mit Harfe und Steirischer Harmonika die Lesepausen verschönernd aufgelockert. „Ihr derfts a ratschn wenn mia spuin!“ kam den vielen Gästen sehr entgegen, war doch die Lesung, logischerweise, eine eher passive Angelegenheit.


Im Herrgottswinkel hatte es sich der Autor gemütlich gemacht und, mit bester Ausleuchtung versorgt, die ersten Passagen seines neuen Krimis zum Besten gegeben. Nach dem großen Erfolg mit seinem Debütroman „Der Tote am Maibaum“, der ihn heuer sogar auf die Buchmesse nach Leipzig verschlug, hat er schnell und detailliert nachgeliefert. Sein großer Pfaffenhofener Kollege, Steffen Kopetzky, seines Zeichens auch einer der ehrenamtlichen Kulturreferenten der Stadt, nennt ihn einen „süchtigen, fast manischen Schreiber“ und gönnt ihm seinen Erfolg von ganzem Herzen.


Mittlerweile hat Alexander Bálly auch eine durchaus zahlreiche Fangemeinde, die den Büchertisch von Frau Kilgus weidlich plünderte und dem Autor in der Pause auch noch Signierarbeit bescherte. „Ob denn die Filmrechte für den ersten Teil schon umgesetzt werden, und wo man sich als Statist dafür, eventuell in Wolnzach, bewerben könne“ wurde gefragt. Auch „Ob schon ein dritter Teil in Arbeit ist?“, wir merken es tut sich was in der Literatenszene zu Pfaffenhofen.


Inhaltlich will ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten, es geht um den Hochzeitslader Benedikt Singer, dessen Leiche am Fuße des Wolnzacher Kirchturms gefunden wird. Um den Mord aufzuklären, versuchen Ludwig Wimmer und seine Enkelin Anna als Ermittlerduo, unter anderem von Singers Noch-Ehefrau, seiner Lebensgefährtin und seiner Musikband Hinweise zu dem Verbrechen zu erhalten. Die Empfehlung, sich einfach das Buch zu kaufen, kann ich gerne geben, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen, ist der klarste Weg zur (Schreib) Kunst.
Auch ein Weg http://www.alexander-bally.de/

 

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