Erich-Fried-Preis 2012 geht an Nico Bleutge

Pfaffenhofen
Der Erich-Fried-Preis 2012 geht an den Autor Nico Bleutge. Der alleinige Juror Lutz Seiler würdigte das poetische Werk Bleutges ("klare konturen", 2006, "fallstreifen" 2008) als "Ansatz für die Erneurerung der Natur-Wahrnehmung in der Sprache des Gedichts".
Bleutge, 1972 in München geboren und in Pfaffenhofen an der Ilm aufgewachsen, lebt als Lyriker, Essayist und Librettist in Berlin.
Die mit 15 000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 25. November 2012 im Literaturhaus Wien verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern zählen Christoph Hein, Robert Schindel, Paul Nizon, Gert Jonke, Ostkar Pastior, Robert Menasse, Marcel Beyer, Peter Waterhouse, Terézia Mora und zuletzt Thomas Stangl.
Die Pfaffenhofener können Nico Bleute in diesem Jahr gleich zweimal live erleben. Am 20. Juli zusammen mit Kollegin Lydia Daher bei der "Sundowner Lyrik-Lesung im Freibad" im Rahmen des Kultursommers und am 28. September bei der Vergabe des Jungen Literaturpreises, den der Neue Pfaffenhofener Kunstverein und die Hallertauer Volksbank dieses Jahr schon zum zweiten mal vergeben und den Nico Bleutge moderiert.
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