Andreas Hofmeir und Tim Allhoff im Rathaussaal Pfaffenhofen

Andreas Hofmeir und Tim Allhoff im Rathaussaal Pfaffenhofen

Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 13.06.2018 (mh).

Kein Aufwand, nur rudimentäre, prähistorische Vorläufer auf dem Weg, hin zur Vollendung. Immer wieder die Tuba, Andreas Hofmeir spricht und spielt in höchsten Tönen von seinem edlen Lieblingsinstrument. Kein Aufwand Teil 2, wer geglaubt hatte, er könne an diesem Abend etwas von LaBrassBanda erfahren, sah sich schnell getäuscht.


Da wird, der als Ersatz für seinen Bruder eingesprungene Pianist Tim Allhoff, immerhin Echo Preis Träger wie Hofmeir, erst beiläufig erwähnt, dann aber zum Runnig Gag, was die Übernachtungsfrage betrifft. Die beiden Herren sprechen miteinander die Sprache der Musik, eingepackt in Hofmeir‘s biografische Aufzeichnungen, die er, wie er ebenfalls beiläufig erwähnt, der Einfachheit halber aus seinem Buch "schrecklich wahre Geschichten aus meinem Leben mit der Tuba", abließt. Kein Aufwand, alles pur wie es sich für einen waschechten Oberbayern gehört.


Das brasilianische Liebeslied hat es dem Po Sau -nisten ebenfalls angetan, Tuba und Brasilien ergänzen sich spielend. Gedichte in Deutsch und Stark-Deutsch machen klar, es kann ganz schee g´scherd zugehen in der Welt der Musiker, besonders wenn es um die Bespielbarkeit der Instrumente geht. Trompete und Posaune werden hier samt Musiker genau erklärt, wie gesagt, die Tuba "die von allen Instrumenten das jüngste und höchst entwickelte aller Instrumente, und alle anderen sind im Endeffekt nur rudimentäre, prähistorische Vorläufer auf dem Weg hin zu dieser Vollendung".


Wer den heißen Abend mit Tuba und mehr, noch einen hinzufügen will, muss Teil 1 der biografischen Sonderedition unbedingt folgen lassen. In Geisenfeld bietet sich hierzu demnächst Gelegenheit, man muss nicht über Wolnzach fahren. Polt oder Valentin, zur Grundstimmung des Abends könnte noch vieles an Vergleichen passen, Andreas Hofmeir bleibt das Original, das er ist.

Unbedingt hingehen, sollte er jemals in ihrer Nähe auftreten, sie müssen den Klavierspieler nicht mit nach Hause nehmen.
 

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