Vernetzung und Impulse für die Integrationsarbeit

Vernetzung und Impulse für die Integrationsarbeit

Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 12.02.2018 (hal/rt).

Geschäftsführer Felix Kluck (v.l.), Ansprechpartnerin für Asyl in der Marktgemeinde Renate Muhr, Helferkreissprecherin Monika Mulock, Bürgermeister Manfred Russer, und die Ehrenamtlichen Johann Lichey und Uta Klawitter sowie Christine Pietsch aus dem Sachgebiet „Integration“ am Landratsamt Pfaffenhofen: Fotos: Landratsamt Pfaffenhofen

Um die Situation und die Ansprechpartner im Bereich Integration besser kennen zu lernen, startete die Sachgebietsleiterin und Integrationsbeauftragte des Landratsamtes Pfaffenhofen, Christine Pietsch, im Markt Hohenwart eine Vernetzungstour durch den Landkreis.
„Es ist wichtig, sich einen realistischen Eindruck von den lokalen Stärken und Herausforderungen in den Gemeinden zu verschaffen, um Impulse für die Integrationsarbeit im Landkreis und das neue Sachgebiet zu bekommen“, so Pietsch. Erste Eindrücke und Erwartungen von Seiten der Ehrenamtlichen an das neue Sachgebiet „Integration“ wurden vor kurzem beim Treffen der Helferkreissprecher in Hohenwart gesammelt.

„Ein zentraler Ansprechpartner, der die vielen Informationen und Neuerungen zusammenfast, weiterleitet, aktualisiert und jederzeit abrufbar zur Verfügung stellt“, sei eines der zentralen Anliegen der Helferkreissprecher, bewertete Landrat Martin Wolf (CSU) die Erfahrungen der Integrationsbeauftragten. Weil Integration praktisch vor Ort stattfindet, seien die dezentralen Ansprechpartner in Form von Flüchtlings- und Integrationsberatern des Landratsamtes und der Caritas, aber auch die niederschwellige Unterstützung bei Projekten vor Ort wichtig. Denn, so eine Helferkreissprecherin, „unsere Unterstützung hat sich vom bloßen ‚Willkommen-Heißen‘ hin zum Spagat zwischen Ablehnung und Integration verändert.“

Das Sachgebiet befindet sich noch im Aufbau. Von Anfang an sollen jedoch möglichst viele Erfahrungen und Eindrücke der beteiligten Akteure aufgenommen werden. Bereits jetzt sei festzustellen, so heißt es aus dem Landratsamt, dass Arbeit und Ausbildung als ein wichtiger Bestandteil von Integration betrachtet würden. „Dabei lernen die Geflüchteten die gesellschaftlichen Spielregeln kennen, haben aber auch die Möglichkeit die deutsche Sprache zu trainieren“, so Bürgermeister Manfred Russer (CSU), der für den Markt Hohenwart ein Treffen mit Christine Pietsch, den Ehrenamtlichen, dem Geschäftsführer und der Ansprechpartnerin für das Thema Asyl organisiert hat.

Auch die Aufbereitung von Informationen und Formularen in Leichter Sprache wurde beim Treffen benannt. Damit sei nicht nur den Geflüchteten und Migranten geholfen, sondern auch anderen Bevölkerungsgruppen. „Genau auf solche Beiträge und Aussagen kommt es an“, so Pietsch, „denn so erfahren wir als zentrale Anlaufstelle rund um das Thema Integration, was vor Ort benötigt wird und erarbeiten zugleich ein umfassendes Netzwerk.“ Landrat Wolf bittet die Aktiven und Verantwortlichen um die Weitergabe der Erfahrungen, bisherigen Eindrücke und Ideen. Diese möchten die Mittarbeiter des Sachgebiets nutzen, um ein konkretes und passgenaues Integrationskonzept zu erarbeiten. Wer gerne einen persönlichen Termin mit Christine Pietsch abstimmen möchte, kann dies über die E-Mail-Adresse integration@landratsamt-paf.de oder unter der Telefonnummer 08441 / 27 2960 tun.

 

 


Beim Helferkreistreffen im Landratsamt haben die Ehrenamtlichen ihre Erwartungen an das Sachgebiet Integration formuliert. Das Bild zeigt Sachgebietsleiterin Christine Pietsch (links neben der Pinnwand) zusammen mit Vertretern der Helferkreise und Mitarbeitern des Sachgebiets „Integration“.

Diesen Artikel...

Kommentare
Für diesen Beitrag sind noch keine Kommentare vorhanden.