Pfaffenhofen erzählt die Neubürger Runde

Pfaffenhofen erzählt die Neubürger Runde

Pfaffenhofen

Pfaffenhofen, 16.07.2017 (mh).

Pfaffenhofen ist die „Hauptperson“ dieser Erzählreihe. Aus den verschiedenen Perspektiven der Teilnehmer beleuchtet, nimmt sie Gestalt an. Denn die Vielstimmigkeit der in ihr lebenden Bürgerinnen und Bürger, gibt einer Stadt erst ihr einzigartiges und unverwechselbares Gesicht.


In dieser Runde ist Stadtrat und Moderator Reinhard Haiplik mit Menschen ins Gespräch gekommen, die aus den unterschiedlichsten Gründen ihre Heimat verlassen und in Pfaffenhofen ein neues Zuhause gefunden haben. Aus Marokko, Russland und Albanien kamen seine sehr offenen Gäste.
Die deutsche Sprache hat sicher bei der Einladung eine Rolle gespielt, war aber nicht Bedingung. Die „Neubürger“ waren eigentlich keine mehr, wer wie sie, so der einhellige Tenor, zwanzig Jahre in Pfaffenhofen wohnt, ist zwangsläufig ein Pfaffenhofener. Die ersten Jahre gestalteten sich unterschiedlich, alle sind mit ihrer Familie hier angekommen und hatten kaum Schwierigkeiten sich zu integrieren. Sprache ist das A und O, wer sich nicht bemerkbar machen kann, wird auch nicht bemerkt.
Arbeit und Gemeinsinn mit Landsleuten ist auch wichtig, aber nur ein Teil der kulturellen Integration.

Die Stadt scheint eine Insel der Seligen zu sein, berichten die Gäste. Es ist sauber, dass was der Mensch zum Leben braucht, findet sich. Die Stadt ist mit zunehmender Bevölkerung auch vielfältiger geworden. 98 verschiedene Nationen leben hier und tragen viel zur „Buntheit“ bei. Der internationale Kulturverein hat dabei eine Schlüsselrolle, er ist sozusagen das Gelenk, an dem die helfende Hand sitzt.
Die Kinder finden schnell Anschluss, das Betreuungsangebot ist mehr als großzügig, die Schulen sind offen für Integration. Als Wunsch wurde lediglich ein Raumangebot für heimatnahe Veranstaltungen genannt, so ganz vergessen soll der Nachwuchs nicht, wo die Eltern herkommen. Auch dem Pfaffenhofener tut es gut sich einmal mit den Herkunftsländern seiner Neubürger zu befassen. Frei nach dem kleinen Prinzen, sollte man sich dem Fremden vertraut machen. Eine schöne Geschichte, die uns Pfaffenhofen da erzählt hat.

 

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