10 Jahre Ballett und Wildnis

10 Jahre Ballett und Wildnis

Kelheim

Kelheim, 21.11.2014 (hal).

Foto (Foto Raimund Lederer, StMUV): v.l. nach rechts: Bettina Wagner-Bergelt (stv. Direktorin Bayer. Staatsballett, Projektleiterin Ballett und Wildnis), Berny Meyer (Fotograf), Dr. Lickleder (1. Vorsitzender Musikverein Kelheim), Hans-Dieter Schuster (StMUV, Projektleiter Ballett und Wildnis), Umweltministerin Ulrike Scharf (StMUV), Prof. Dr. Raoul Schrott (Schriftsteller), Ivan Liška (Direktor Bayer. Staatsballett), Dr. h. c. Irène Lejeune (Botschafterin des Bayer. Staatsballetts), Till Meyer (Journalist), Michael Springer (Filmproduzent).
 

 

Bei der Auszeichnung als Projekt der "UN-Dekade Biologische Vielfalt" an das Kooperationsprojekt "Ballett und Wildnis" betonte die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf am Dienstagabend im Haus des Staatsballetts am Platzl 7: "Kreative themenübergreifende Projekte leisten einen wichtigen Beitrag dazu, möglichst viele Menschen für die Natur zu begeistern.“

Bei dem im Jahr 2004 ins Leben gerufenen Kooperationsprojekt zwischen dem Bayerischen Umweltministerium und dem Bayerischen Staatsballett werden Ballettaufführungen in der Wildnis auf einer Naturbühne aufgeführt.
Die hohe Auszeichnung übergab die Botschafterin des Bayerischen Staatsballetts, Dr. h. c. Irene Lejeune an Staatsministerin Ulrike Scharf und Ballettdirektor Ivan Liska. Neben Aufführungen in den beiden bayerischen Nationalparks Bayerischer Wald und Berchtesgaden fanden zum 150-jährigen Jubiläum der Befreiungshalle bei Kelheim im Jahr 2013 drei von der Natur inspirierte Ballettaufführungen statt. Mit der Aufführung wurde an König Ludwig I. erinnert, der mit der Befreiungshalle eines der bekanntesten Bauwerke Bayerns errichten und an gleicher Stelle das heutige Europareservat und Naturschutzgebiet „Weltenburger Enge“ vor dem Gesteinsabbau schützen ließ. Die Ministerin stellte die Frage: „Hilft uns das Ballett, die Bedeutung von Wildnis neu zu empfinden und zu verstehen?“ Mit den Aufführungen habe das Staatsballett eine starke Antwort gegeben. Die Ausstellungen und Filme in Tschechien, Mexiko und den USA zu „Ballett und Wildnis“ haben den Menschen unvergessliche Eindrücke von Kultur und Natur geboten. Zum 10-jährigen Jubiläum haben wir die Erlebnisse und Erfahrungen mit „Ballett und Wildnis“ in einem Film dokumentiert, so die Ministerin. Künstler, Geistliche, Wissenschaftler und Experten beleuchten darin das Thema Wildnis. Die Teilnehmer des Festaktes konnten sich in einer Kurzversion des Films von dessen hoher Ausdruckskraft und Sensibilität überzeugen.

Ministerin Scharf: „Wir sind stolz auf das Ergebnis. Wir feiern es heute mit voller Freude. Ich hoffe, dass wir an das Erreichte anknüpfen können mit einer weiteren Aufführung bei unseren tschechischen Nachbarn im Böhmerwald. Denn eines ist klar: Bei „Ballett und Wildnis“ ist noch viel Bewegung drin!“ Der Dank der Ministerin ging an Ivan Liska, Till und Berny Meyer (Idee und Fotos) und an den Filmemacher Michael Springer. Die Ministerin weiter: „Last but not least danke ich den Kelheimer Vereinen [Kelheim Zukunft e.V., Kulturförderverein Kelheim, Musikvereinigung Kelheim] und insbesondere Ihnen, Herr Dr. Lickleder. Ohne Sie wäre die Erstellung des Films nicht möglich gewesen. Herzlichen Dank! Durch Ihr langjähriges, von großer Leidenschaft geprägtes Engagement sind Sie zu einem Kultur-Botschafter Bayerns geworden!“

Dr. Christoph Lickleder bedankte sich bei Umweltministerin Ulrike Scharf für das hohe Engagement ihres Ministeriums und gab seiner Freude darüber Ausdruck, dass die Premiere des Films in Kelheim stattfindet.
Am Festakt nahmen außerdem Kelheims 1. Bürgermeister Horst Hartmann, VöF-Geschäftsführer Klaus Blümlhuber, der Stiftungsratsvorsitzende der Stanglmeier-.Stiftung, Johannes Paintl, der ehemalige 1. Vorsitzende des Vereins Zukunft Kelheim, Anton Parzefall und die Gebietsbetreuerin für die Weltenburger Enge, Franziska Jäger, teil.
Der Film „10 Jahre Ballett und Wildnis“ erlebt seine Premiere in voller Länge am 18. Dezember um 19.00 Uhr im Kelheimer Kino-Center in der Benefiziatengasse 1. Es stehen etwa 400 Sitzplätze zur Verfügung. Jeder Besucher erhält bei freiem Eintritt die DVD mit Booklet kostenlos als Weihnachtsgeschenk. Ein wahrhaft schöner Abschluss des Befreiungshalle-Jubiläums.

 

 

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