Geistlichkeit siegt gegen regionale Promi-Elf

Geistlichkeit siegt gegen regionale Promi-Elf

Ilmmünster

Ilmmünster, 20.06.2017 (rw).


Für einen guten Zweck ließ sich am vergangenen Sonntag, den 18. Juni eine Auswahl von regional wichtigen Personen mehr oder weniger von einer Auswahl von Geistlichen aus mehreren bayerischen Diözesen abschießen. Der Erlös der Spenden eines torreichen Spiels ging an Kinder- und Jugendprojekt im Senegal.

Schon früh nach dem Anpfiff um 17:00 Uhr war klar, wer zumindest in der ersten Halbzeit die Oberhand im Spiel hatte. Denn nach ersten kurzen Annäherungsversuchen beider Teams und mehreren noch harmlosen Abschlüssen, war das Tor der Prominentenauswahl unter Dauerbeschuss. Pfarrer Georg Martin aus Ilmmünster, Pater Benedikt vom Kloster Scheyern und viele weitere Pfarrer, Pater, Diakone oder sonstige Kirchendiener spielten mit lautstarker Unterstützung der begeisterten Zuschauer ihre Gegner förmlich an die Wand.

Ausnahmsweise schnell kamen also die Räte und Abgeordneten aus der Region ins Schwitzen, denn bei knapp 27 Grad liefen sie dem Ball und den Gegnern nur hinterher. Bis zur Halbzeit musste der Torwart der „Promis“, Landtagsabgeordneter Karl Straub, sieben Mal hinter sich greifen, die Geistlichen hingegen nur ein Mal, so hieß es zur Pause 7:1.

 

In der Pause gab es nicht nur für die zahlreich erschienen Zuschauer, die es sich im Schatten auf der Tribüne des Ilmmünsterers Vereinsheim gemütlich gemacht hatten, reichlich Getränke zur Abkühlung, sondern auch die Spieler wurden ausreichend versorgt.

 

In der zweiten Hälfte nahmen sich die Gottesdiener einige Gänge zurück und somit kamen auch endlich die Politiker zum Zug. So erzielten unter anderem der Jetzendorfer, der Hohenwarter und der Scheyrer Bürgermeister oder auch der BLSV-Kreisvorsitzende insgesamt fünf Tore. Doch ganz so knapp wurde es dann zum Ende hin doch nicht, da die Diözesen-Auswahl insgesamt dann 12 Tore verzeichnen konnte.

So schien der „gute Draht nach oben“, die Geistlichen wie auf Flügeln zum Sieg getragen und gute Voraussetzungen für das am nächsten Tag folgende Klerus-Turnier geschaffen zu haben.


 

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