25. 09. 2007: Erntebericht 2007
Hopfenmarktbericht V / September 2007
USA: In den USA haben die Pflanzer die Ernte der Aromasorten beendet. Einige Sorten waren sehr gut, andere entsprachen nicht den Erwartungen. Die in der Fläche am stärksten verbreitete Aroma-
sorte Willamette war auch gemischt, aber viele Pflanzer erzielten einen leicht unterdurchschnittlichen Ertrag. Die Hochalphasorten fangen jetzt erst an, aber einige Pflanzer schätzen schon den Ertrag leicht niedriger als noch vor ein paar Wochen angenommen. Ein Problem ist dieses Jahr, dass viele Pflanzer einen hohen Prozentwert der Ernte vorverkauft haben, ca. 90%. Wenn dann der Ertrag geringer ausfällt als erwartet, gibt es fast keinen Freihopfen. Es zeigen sich zurzeit fast keine Aktivitäten am Alphamarkt, weil alle Pflanzer erst ihre Erträge kennen müssen, um noch verkaufen zu können. Der Markt wird vermutlich kurz sein und hat das Potential, viel interessanter in den nächsten Wochen zu werden (siehe auch www.brewr.net).
Deutschland: Die Ernte geht größtenteils diese Woche zu Ende. Bei Magnum enttäuscht der Ertrag und das Alpha. Generell sind die Ergebnisse pro Sorte und Pflanzer sehr unterschiedlich. Während der Saphir mit 50 Ztr./ha "ohne Gewicht" eine Quantität bringt, die gigantisch ist, und der Hallertauer nicht so sehr enttäuschte wie anfangs vermutet, bringt das Alpha größere Schwankungen, besonders beim Bitterhopfen. Im Großen und Ganzen liegt eine gute Ernte vor, auch wenn die Erwartungen deutlich höher waren. Vielleicht werden deshalb die Abweichungen von der Normalität umso deutlicher wahrgenommen. Die Lage am Freihopfenmarkt ist ruhig. Der Verband deutscher Hopfenpflanzer veröffentliche letzte Woche seinen zweiten Hopfenmarktbericht: siehe www.hallertau.info/Hopfenbericht.
Europa: Die tschechische Ernte enttäuschte sehr: der Ertrag lag 25 % unter normal, das Alpha erreichte kaum 3 % bei Aromahopfen. Eine echte Missernte. In der Slowakei herrschte eine Art Wirbelsturm. Es fällt auch hier viel Aromahopfen aus.
Fazit/Prognose: Bei Aromahopfen ist der Markt wieder sehr eng geworden. Die Preise BRD werden sehr hoch. Sorten-Substitutionen werden erforderlich. In den Bitterhopfen besteht weiterhin eine Alpha-Unterdeckung weltweit. Auch hier werden die Preise keinesfalls sinken.
USA: In den USA haben die Pflanzer die Ernte der Aromasorten beendet. Einige Sorten waren sehr gut, andere entsprachen nicht den Erwartungen. Die in der Fläche am stärksten verbreitete Aroma-
sorte Willamette war auch gemischt, aber viele Pflanzer erzielten einen leicht unterdurchschnittlichen Ertrag. Die Hochalphasorten fangen jetzt erst an, aber einige Pflanzer schätzen schon den Ertrag leicht niedriger als noch vor ein paar Wochen angenommen. Ein Problem ist dieses Jahr, dass viele Pflanzer einen hohen Prozentwert der Ernte vorverkauft haben, ca. 90%. Wenn dann der Ertrag geringer ausfällt als erwartet, gibt es fast keinen Freihopfen. Es zeigen sich zurzeit fast keine Aktivitäten am Alphamarkt, weil alle Pflanzer erst ihre Erträge kennen müssen, um noch verkaufen zu können. Der Markt wird vermutlich kurz sein und hat das Potential, viel interessanter in den nächsten Wochen zu werden (siehe auch www.brewr.net).
Deutschland: Die Ernte geht größtenteils diese Woche zu Ende. Bei Magnum enttäuscht der Ertrag und das Alpha. Generell sind die Ergebnisse pro Sorte und Pflanzer sehr unterschiedlich. Während der Saphir mit 50 Ztr./ha "ohne Gewicht" eine Quantität bringt, die gigantisch ist, und der Hallertauer nicht so sehr enttäuschte wie anfangs vermutet, bringt das Alpha größere Schwankungen, besonders beim Bitterhopfen. Im Großen und Ganzen liegt eine gute Ernte vor, auch wenn die Erwartungen deutlich höher waren. Vielleicht werden deshalb die Abweichungen von der Normalität umso deutlicher wahrgenommen. Die Lage am Freihopfenmarkt ist ruhig. Der Verband deutscher Hopfenpflanzer veröffentliche letzte Woche seinen zweiten Hopfenmarktbericht: siehe www.hallertau.info/Hopfenbericht.
Europa: Die tschechische Ernte enttäuschte sehr: der Ertrag lag 25 % unter normal, das Alpha erreichte kaum 3 % bei Aromahopfen. Eine echte Missernte. In der Slowakei herrschte eine Art Wirbelsturm. Es fällt auch hier viel Aromahopfen aus.
Fazit/Prognose: Bei Aromahopfen ist der Markt wieder sehr eng geworden. Die Preise BRD werden sehr hoch. Sorten-Substitutionen werden erforderlich. In den Bitterhopfen besteht weiterhin eine Alpha-Unterdeckung weltweit. Auch hier werden die Preise keinesfalls sinken.
