3. Unternehmerfrühstück mit Projektmanagement

3. Unternehmerfrühstück mit Projektmanagement

Wolnzach

Wolnzach, 24.09.2015 (ted).

Coach Klaus Petersen stellte zum letzten Unternehmerfrühstück in 2015 das Projektmanagement in den Mittelpunkt von Vortrag und Fragen, welche Fehler gerne begangen werden oder wie erfolgreich voranzugehen sei. Danach herrschte das Frühstücksbuffet von Frau Waldinger, Larsbach, kreativ wie immer, zum Netzwerken einladend.

Wer denkt, dass zu Projektmanagement schon alles gesagt sei, wurde am Mittwochvormittag im Deutschen Hopfenmuseum, Wolnzach, eines Besseren belehrt. Klaus Petersen aus Nürnberg betreibt nicht nur seit 2003 eine Unternehmensberatung, er ist auch hilfreich im Wettbewerb um den Patzelt-Preis. Immerhin schafften es vier Unternehmen aus dem Landkreis, in die Jury-Stufe zu kommen. Am Samstag wird in Würzburg entschieden, wer mit seiner Geschäftsidee in die Finalistenrunde aufgenommen wird.

Petersen kam am Mittwochmorgen nach Wolnzach mit vielen, leicht verständlichen Charts, die der Veranstalter KUS = Kommunalunternehmen Strukturentwicklung Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm, allen Teilnehmern und Interessierten im Handout zumailt. Im Mittelpunkt der Ratschläge ständen Projekte in gewinnorientierten Unternehmen. So seien Projekte mit geringer Attraktivität (= Marktnachfrage) und hohem Risiko, sog. „dead ducks“, sofort einzustellen. Der Focus müsse auf niedrigem Risiko mit hoher Attraktivität liegen, sog. „heiße Projekte“.

Jedes Projekt brauche vor Beginn klare Ziele („sag mir wie das Projekt begonnen wurde und ich sage dir wie es endet“), eine Autorisierung durch die Geschäftsführung, einen geeigneten Projektleiter und die nötigen Ressourcen. Das Marketing und eine Projektkontrolle begleiten die Durchführung. Mindestanforderungen sollen zu großen Perfektionismus ersetzen. In der Komplexität von Innovationen müsse die Bewertung des Projektfortschritts flexibel aufgehängt sein (trade-off). Das soll die Kosten aber nicht entgleiten lassen. Im Ressourcenmanagement zeigt sich die Stärke guter Unternehmensführung bei Projekten. Es müssten immer wieder Impulse gesetzt werden. Auch die Aufgaben der Geschäftsführung ändern sich in jeder Phase.

Der Besuch des Unternehmerfrühstücks steigt. So kamen rund 100 Zuhörer nach Wolnzach. KUS-Geschäftsführer Johannes Hofner freut dies sehr. Auch Bernd Huber, Vorsitzender des Wirtschaftsbeirats, und Elke Christian, Geschäftsführerin der IHK-Aussenstelle Ingolstadt, wollten da nicht fehlen. Sehr viele Unternehmer seien vor Ort und leicht zu erreichen. Andere nutzten das Frühstück mit vielen Köstlichkeiten, um Geschäftskontakte zu knüpfen. Das nächste Unternehmerfrühstück ist für Frühjahr 2016 geplant.
 

Diesen Artikel...

Kommentare
Für diesen Beitrag sind noch keine Kommentare vorhanden.
Der Wolnzacher