Oktober 2012

Oktober 2012

31.12.2012

Zum 52. Mal zogen rund 1.700 Pilger von Wolnzach aus nach Altötting. 115 beschwerliche Kilometer über Stock und Stein nahmen sie wieder auf sich, um den Segen der Mutter Gottes zu erbitten. Dabei hatten sie in diesem Jahr aber nicht nur mit der langen Strecke, sondern vielmehr mit dem wechselhaften Wetter zu kämpfen. Starteten sie in Wolnzach noch bei frostigen Temperaturen, kletterte wenig später das Thermometer auf über 20 Grad. Am meisten hatten sie aber mit dem Dauerregen am dritten Tag zu kämpfen. So kamen Einige ziemlich nass zum vorerst letzten Mal in der Basilika an, denn sie wird renoviert.

In Eschelbach wurde ein erster Teil der Dorferneuerung abgeschlossen. Feierlich wurde die neue Straße eingeweiht, auch das Klostergelände konnte erworben werden, so dass im kommenden Jahr der kleine Ort ein neues Gesicht bekommen kann. Auch in Oberlauterbach hat die Dorferneuerung mit den Arbeiten an der Regenwasserkanalisation begonnen.

Und während also im Herzen der Hallertau fleißig gebaut wird, freuen sich die Wolnzacher schon auf die Premiere von „Meine Leichen, deine Leichen“. Die Krimikomödie des Theaterbrettls ist am Ende ein Frontalangriff auf die Lachmuskeln der zahlreichen Besucher. Nach einer gelungenen Premiere konnten sich die Schauspieler über ausverkaufte Vorstellungen freuen.

Auch sportlich ging es in Wolnzach wieder rund. Während der Schützenverein in Niederlauterbach kurz vor Saisonstart in der Bayernliga seine Tore für Besucher öffnete, konnten sich die Wolnzacher Basketballer über den vierten Sieg im fünften Spiel freuen. Auch für die Wintersportler, die sich beim jährlichen Skibasar ausgerüstet hatten, schien es eine gute Saison zu werden, denn schon Ende Oktober war ganz Wolnzach unter einer weißen Schneedecke begraben.

Nach 28 Jahren sagte Bauhofleiter Georg Schmidpeter Servus. Für ihn begann Ende Oktober der Ruhestand. Bürgermeister Jens Machold wünschte ihm und seiner Familie alles Gute.
 

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Der Wolnzacher