Mai 2012

Mai 2012

31.12.2012

Auch im Wonnemonat lachte einem erst einmal die Sonne entgegen, als vielerorts die Maibäume aufgestellt wurden. Mit Muskelkraft wurden sie empor gehoben und zieren seitdem den Ort. Dass dabei nicht immer alles glatt lief, mussten die Königsfelder in diesem Jahr erleben. Ihr Baum brach beim Aufstellen ab. Doch kurzerhand wurde ein Neuer besorgt und auch wenn es schon spät war, noch am selben Tag aufgestellt und gemütlich gefeiert.

Doch mit der ruhigen Stimmung war es schnell vorbei als bekannt wurde, dass am Feldrain, nur wenige Meter von der Grundschule entfernt, ein Asylbewerberheim installiert werden sollte. 16 Personen, so der Plan, sollten dort untergebracht werden. Nicht nur die Anwohner, sondern auch Bürgermeister Jens Machold setzte sich dagegen entschieden zur Wehr, nicht weil Wolnzach ausländerfeindlich wäre, sondern weil das Gebäude selbst eine Vorgeschichte hatte, die die Nachbarn auf die Barrikaden brachte. Am Ende nahm das Landratsamt davon wieder Abstand.

Während sich in Wolnzach die Aufregung so langsam wieder legt, steigt sie bei den Schülern des Hallertau Gymnasiums. Die Abiturprüfungen stehen vor der Tür. In Deutsch, Mathematik, sowie einer Fremdsprache und zwei weiteren Fächern müssen sie ihre Reifeprüfung ablegen. Und während für die Schüler mit dem Abitur ein neuer Lebensabschnitt beginnt, endet bei der Kolpingfamilie eine Ära: Alois Siegmund gibt den Vorsitz ab und tritt nach vielen Jahren ins zweite Glied zurück. Noch einmal dankten ihm alle für sein überragendes Engagement.

Unverzichtbar ist mittlerweile auch das Jugend- und Bildungsdorf. Seit fünf Jahren engagiert sich Max Thalmair für die Jugendlichen, und kann dabei auf eine unglaubliche Erfolgsgeschichte zurückblicken. Viele konnten in der Vergangenheit auch durch seine Hilfe einen Ausbildungsplatz erhalten. Doch nicht nur dies freut den Sozialpädagogen besonders, nein, er mag es auch, wenn die Kids einfach kommen, um Spaß zu haben.

Erfreut zeigten sich auch die Gemeinderäte über das große Interesse bei den Jugendlichen an der Lokalpolitik. 17 Jugendliche waren dem Aufruf gefolgt, eine Gemeinderatssitzung einmal live mitzuerleben. Mit Interesse verfolgten die Schüler die Themen und waren am Ende doch auch erstaunt, was eine Gemeinde alles leisten muss.
 

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Der Wolnzacher