April 2012

April 2012

31.12.2012

Turbulent wurde es dann wenig später beim TSV Wolnzach. Eigentlich fühlte sich der Wolnzacher Verein nach der vergangenen Generalversammlung für die kommenden zwei Jahre gut aufgestellt. Doch nur wenige Monate nach seiner Wahl trat der langjährige Kassier Dieter Dost vom Posten zurück. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde schließlich Daniela Faber in den Vorstand gewählt.

Aber nicht nur der TSV sondern auch die geplante Autobahnausfahrt Bruckbach sorgte im April nicht nur einmal für Aufregung. Eine Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Ausfahrt überdurchschnittlich viel Fläche verbrauchen würde und verkehrstechnisch nicht von so hoher Bedeutung ist. Ein vernichtendes Urteil. Während sich manche über das Urteil freuten, bedeutet es für andere aus verkehrstechnischer Sicht eine Mehrbelastung, denn am gemeinsamen Gewerbegebiet Wolnzach/Rohrbach wurde nicht gerüttelt. Nur wenige Monate später wurde der Flächennutzungsplan vom Landratsamt genehmigt.

Auch ein Radweg erhitzt die Gemüter im Wolnzacher Gemeinderat. Wo soll das Teilstück zwischen der Schleifmühlbrücke und dem Jugend- und Bildungsdorf verlaufen? Unter der Herrenstraßenbrücke durch oder doch die Herrenstraße nach dem JuBi kreuzen? Am Ende entschied man sich für die einfachste Lösung. Gebaut wurde der Radweg allerdings im vergangenen Jahr nicht mehr, denn nach Einbringen der Hochwasserschutzwände herrschte auf der Baustelle wieder Stillstand.

Während es politisch schon wieder heiß her ging, gab es auch auf den Feldern die ersten Aktivitäten. Doch vom „Grünen Gold“ wollte in diesem Jahr niemand sprechen. Zu viel davon gibt es derzeit auf dem Weltmarkt, und so heißt es auch in der Hallertau „roden“. Nur eine erhebliche Flächenreduzierung wird am Ende die gewünschte Preisstabilität bringen. Von einer viel diskutierten Rodungsprämie hält Dr. Johann Pichlmaier allerdings wenig. Sie wäre rückwärts gewandt und würde Gelder aus der Forschung und Entwicklung abziehen.

Schon seit geraumer Zeit wird auch in Wolnzach wieder sehr gutes Bier gebraut, dies jedenfalls bestätigten die Zahlen der Bürgerbräu AG. Vorstand Christian Braun sieht das kleine Wolnzacher Unternehmen auf dem richtigen Weg. Dennoch mussten auf der Hauptversammlung gleich drei neue Aufsichtsräte gefunden werden. Kurz vor Ende des Jahres kündigten dann erneut drei Mitglieder, so dass man im kommenden Jahr erneut drei Aufsichtsräte finden muss.

Natürlich wurde auch im April kräftig gefeiert. Nicht nur in Geroldshausen wurde beim Rockfrühling die Nacht zum Tag gemacht. Auch die Wolnzacher Gymnasiasten feierten schon einmal den „Doomsday“, während die Wolnzacher Marktkapelle ganz klassisch zum Musikfest einlud, und auch der Sommer stattet der Hallertau schon den ersten Besuch ab. Mit über 30° Grad lockte er die ersten Gäste in die Eisdielen.
 

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Der Wolnzacher