Ein himmlisches Vergnügen in der „tonelli-wertesten“ Stadt

Ein himmlisches Vergnügen in der tonelli-wertesten Stadt

Wolnzach

Wolnzach, 16.02.2012 (ad/hr).

Auf den vollständig ausverkauften Tribünen des Tonelli-Zirkus herrschte schon nach dem pünktlichen Einlass um 12 Uhr eine angespannte Vorfreude. Womit würde die Tonelli-Crew dieses Jahr aufwarten und wird es ähnlich spektakulär sein wie bisher. Die Show begann mit einem großen Knall mehrerer Konfetti-Kanonen und dem schwungvollen Auftritt des Tonelli-Balletts in blau-schillernden Kostümen.

Die Begrüßung des Publikums erfolgte durch den Zirkusdirektor Max Niedermeier, der allen ein „himmlisches Vergnügen“ versprach. Den Anfang machten dabei die Trampolinis, die Kunststücke auf dem Trampolin zeigten und dabei auch einen Clown mit einbezogen. Begleitet wurde die gesamte Vorstellung von dem hauseigenen Tonelli-Orchester, das auch in den Pausen zwischen den Auftritten für Stimmung sorgte.

Die Clowns Grissini und Martini erheiterten das Publikum mit Hilfe ihres Nachwuchsclowns Stephan durch einen Sketch mit allerlei Schabernack. Auch die ganz Kleinen waren dieses Jahr wieder vertreten und verzauberten das Publikum mit ihrer Choreografie zum Lied „Hey Zwerge ho“. Nicht nur die Tonelli-Zwergal hatten dabei sichtlich ihren Spaß.

Im Anschluss brachten die Ratschweiber die Stimmung des Publikums durch ihren kabarettistischen Auftritt zum Brodeln. Ihre Show wurde von dem Gedanken getragen, den Pfaffenhofenern doch den Titel der „lebenswertesten Stadt“ streitig zu machen, denn Wolnzach hat doch eigentlich viel mehr zu bieten. Deshalb stand die Reise der Damen nach Seoul im Vordergrund. Durch die Auswahl gezielter lokaler politischer und wirtschaftlicher Themen, wie zum Beispiel dem Bürgermeister oder dem Hallertau Park, feuerten sie gut gesetzte Spitzen ab und machten deutlich, weswegen sie Wolnzach als Titelträger sehen oder auch nicht. Ihr Motto „Wolnzach Juhee – bei uns is so schee“ löste große Begeisterung aus. Die vom Zirkusdirektor liebevoll als „Prinzessinnen des Klamauks“ bezeichneten Damen ernteten für zahlreiche Lacher überschwänglichen Applaus.

Le Feniles zeigten daraufhin mutige Akrobatik auf einem durch die Manege gespannten Seil. Dabei erhöhten selbst kleinere Patzer die Sympathie beim Publikum. Die Car-Men-Citas tanzten zu südländischer, rhythmischer Musik mit ihren eher außergewöhnlichen Tanzpartnerinnen, die glamourös gekleidete Gummipuppen waren.

Der aus fernen Ländern angereiste Voodoo-Priester Rudolfo zauberte aus großen Schachteln seine Schachtldeife, die er durch seine hypnotisierenden Künste zum Trommeln brachte. Auch das Publikum ließ sich davon zum Mitklatschen animieren.

Einen magischen Auftritt hatten die Aserrado Magias, die trotz der Tatsache, dass „im Landkreis momentan beinahe Vollbeschäftigung herrscht“ und es deswegen „schwer sei Personal zu finden“, eine Person zum Zersägen fanden und diese am Ende humorvoll auch wieder zusammensetzten.

Eine weitere „Zerreißprobe für die Nerven“ stellten die Rubinis dar, die vor allem die Kinder mit ihrer Kanonennummer in ihren Bann zogen. Hohe Kampfkunst gab es von Meister Miyagi und seiner Gang zu bestaunen, welche bei ihrem Auftritt im Schwarzlicht zeitweise sogar den Kopf verloren. Die Flying Neighbours turnten gekonnt an ihren Trapezen und erwiesen sich als „neuer Stern am Zirkushimmel“. Den Abschluss bildete noch einmal das Tonelli-Ballett mit einer tollen Tanzchoreografie.

Im Zuge der Vorstellung wurde auch der langjährige Zirkusdirektor Max Niedermeier verabschiedet. Er gab das Zepter symbolisch durch sein Jackett und seinen Zylinder an seinen Nachfolger Georg Hölzl weiter. Das Publikum zollte dem mit dem Zirkus sehr eng emotional verbundenen Max Niedermeier durch tosenden Applaus den größtmöglichen Respekt.

Wir freuen uns bereits jetzt wieder auf den nächsten Auftritt des Tonelli-Zirkus im Jahre 2014!

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Kommentare
17.02.2012 18:33:52
Super !!

Sehr schönes video danke dafür !!! Habe mich sehr gefreut !!! L.G. von hp

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