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Jetzt raus in die Natur

 

Endlich ist der Winter da und und die weißen Flocken packen die Landschaft bildlich in Watte. Was liegt da näher, als ein Spaziergang mit Kind und Kegel durch die Natur. Ein besonders schöner Weg ist der. Anna - Weg bei Seibersdorf. Starten Sie Ihren Weg beim Landgasthof Schrödl (besser bekannt als „Lucki“), dort können Sie nämlich neben dem Gasthof auf dem großen Parkplatz Ihr Auto kostenfrei abstellen. Wenn Sie mit dem Rücken zum Gasthof stehen halten Sie sich bitte links. Dort führt eine Seitenstraße Richtung Feldweg bzw. Waldrand. Entlang von Wald und großen Kuhweiden wandern Sie nun immer in Richtung Windrad.

 

Das ist nicht zu übersehen und ist auch der Punkt, an dem Sie sich das erste Mal entscheiden müssen ob Sie die kurze, kindgerechte oder die etwas längere Variante nehmen. Direkt beim Windrad ist eine Kreuzung. Der eigentliche, klassische Anna-Weg würde Sie jetzt nach links führen. Das ist die perfekte, weil kürzere und interessantere Strecke wenn Sie mit der Familie unterwegs sind. Bevor Sie aber links gehen sollten Sie auf jeden Fall die Aussicht genießen. Sie stehen dort nämlich am höchsten Punkt des Weges und haben eine traumhafte Weitsicht und ein bisschen verschnaufen ist bestimmt auch nicht schlecht!

 

Gehen Sie nun den linken Weg entlang, bis Sie zu einem Birkenwäldchen ebenfalls auf der linken Seite kommen. Unmittelbar davor führt ein einfacher Trampelpfad in den Wald. Schon nach wenigen Metern sehen Sie ein Schild, das auf Privatgrund hinweist. Der Künstler der hier wohnt freut sich sehr, wenn Besucher auf seinem Weg gehen und die Kunstwerke, die er mit Motorsäge und ganz viel Liebe “zaubert“ und neben dem Weg versteckt, ansehen. Aber bitte nehmen Sie Ihre Hunde an die Leine und nehmen Sie deren Hinterlassenschaften wieder mit, damit der Weg auch für die nächsten Besucher schön bleibt. Auf die kleinen Spaziergänger wartet eine zauberhafte oder besser „geisterhafte“ Sitzgelegenheit, sofern sie wasserdichte Hosen anhaben. Aber auch hier gilt, setzen erlaubt, aber die Kunst sollte nur mit den Augen angeschaut werden. Auch ein Blick nach oben lohnt sich, den auch in den Ästen der Bäume ist so manche Kunst oder Windspiel versteckt. Am Ende des „kunstvollen“ Weges halten Sie sich nun rechts und nach wenigen Metern gleich wieder links. Jetzt sind Sie auf der Straße nach Göbelsbach. Gehen Sie immer der Hauptstraße nach und die zweite Straße links nach dem Bushäuschen führt Sie wieder direkt zu Ihrem Fahrzeug.
Haben Sie sich für den längeren Weg entschieden? Perfekt! Dann gehen Sie doch beim Windrad einfach geradeaus in den Wald hinein. Also genauergesagt den linken Weg von den beiden geradeaus führenden. Wenn Sie sich immer links auf dem Hauptweg halten wandern Sie nochmal gut zwei Kilometer länger durch einen märchenhaften Winterwald. Kurz bevor der Waldweg auf den Feldweg mündet steht ein Jägerstand der bequem vom Weg aus zu besteigen ist. Ein Abstecher lohnt sich, denn bei gutem Wetter können Sie von dort aus bis nach Vohburg sehen. Bleiben Sie nun einfach immer auf dem Hauptweg. Bei der großen Eiche links und gleich nach der Pferdekoppel rechts. Durch den nächsten Hof geradeaus durch und schon sind auch Sie wieder auf der Straße nach Göbelsbach und von dort aus zurück nach Seibersdorf.

Ideal für Familien mit Kinder und Hunden. Mit einem robusten Kinderwagen bzw. Sportbuggy ist die Strecke ohne Schnee gut befahrbar, bei Schnee würde ich allerdings einen Schlitten empfehlen. Dauer der kurzen Strecke etwa 1,5 Stunden, der langen Strecke etwa 2 Stunden wenn man ganz gemütlich spazierengeht. Gehen Sie die Strecke ruhig zweimal. Einmal im Winter bei Schnee und dann nochmal im Sommer. Von April bis Oktober sind nämlich auf den Kuhweiden Hochlandrinder einquartiert, die sich sogar hin und wieder streicheln lassen. Aber Vorsicht! Auf dem Zaun ist Strom und auf jeder Weide ist auch ein Stier mit dabei! Den sollte man besser in Ruhe lassen.
Noch ein Tipp: Beim“ Lucki“ findet jeden Sonntagnachmittag ein Seniorentanz statt. Wer Lust hat und nach dem Spaziergang noch nicht ausgelastet ist kann gerne noch ein Tänzchen wagen. Und wer keine Lust auf Tanzen aber stattdessen auf Kuchen hat, der ist in der Gaststube richtig aufgehoben. Hier kann man sich bei Kaffee und Kuchen oder einer deftigen Brotzeit gleich wieder ein bisschen aufwärmen.