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Beim Schnaps geht's zünftig her

(Altfalterbach/Nandlstadt, hpb)

Verbote können auch für viel Heiterkeit sorgen. Den besten Beweis gab es am Wochenende auf der Bühne im Schapfl- Saal, auf der "Die Bayerische Prohibition" ausgerufen wurde.So wurde ein Schnapsverbot ausgerufen, das nicht nur dem Wirt, sondern dem ganzen Dorf, Alpträume beschert. Ort der Handlung ist eine Gaststube von Wirt Alois Brandl. Den Schnaps produziert der "Brandl-Wirt" selber, wozu die Bühne mit einer Brennkammer mit Kessel und Destilliergerät stilvoll hergerichtet wurde. Auch leere Flaschen gibt es reichlich, die um Inhalt bitten. Und hier ist Team-Arbeit gefragt, weshalb das Anbringen des Etiketts und das Zustopseln fünf Leute beschäftigt. Beim Abschlecken mit seiner Zunge sorgt. Rudi Hollweck in der Rolle des Mesners nicht nur für klebrige Etiketten, sondern auch für feuchte Augen der Zuschauer in Anbetracht der Mimik des "Schleckers". Kein Erbarmen, dafür resolut, zeigt sich hingegen dessen Gattin und Pfarrersköchin, wobei Jennifer Urban durch ihre "geifernde" Spielweise beeindruckte. Alles könnte so schön sein. Wäre da nicht die "Prohibition", mit der der Postbote aufkreuzt. Neben den textsicheren Akteuren hat das Team um Regisseurin Rita Urban auch viel Liebe zum Detail bei den Requisiten an den Tag gelegt.

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